Medienmentorenausbildung am Gymnasium Isny
Felix Full (36), Vera Engelbart (keine Angaben), Aminata (16), Nick (14). Sie nehmen alle an den Medienmentorentagen teil. Unsere Reporter interessierte, warum, wann und wie sie das Medienmentorentraining abhalten. In diesem Interview stellen sie sich den Fragen von Cara und Simon (8b).
(von Cara Glamann und Simon Otto Hödl, 8b)
| Schülerzeitung | Wer leitet das Medienmentorentraining? |
| Aminata | Herr Full, ein Lehrer des Gymnasiums in Isny und Vera Engelbart, eine Referentin des Landesmedienzentrums |
| Schülerzeitung | Was ist die Medienmentorenausbildung, was wird den Schülern beigebracht und welche Rolle spielen Sie dabei? |
| Vera Engelbart | Die Medienmentorenausbildung besteht aus 4 Modulen. Das erste Modul ist „Print“ und wie man eine Gruppe leitet. Das zweite Modul ist „Audio“ und „Projekte Planung“. Das dritte Modul ist „Video“, wie man Filme schneidet und die Medienkompetenz, also das Lernen mit und über Medien. Und das letzte Modul ist dann „Präsentationen“ und was man dann als Mentor für Schüler der eigenen Schule anbieten kann. |
| Felix Full | Ich habe den organisatorischen Rahmenplan übernommen, also vorher die Organisation, wie läuft das mit den Stunden. Und ich werde dann natürlich auch im Anschluss übernehmen, wie es mit den Medienmentoren weitergeht, wenn sie mit der Ausbildung fertig sind. |
| Schülerzeitung | Werden spezielle Materialien benötigt? |
| Aminata und Nick | Es ist wichtig, mit den Materialen arbeiten zu können, aber auch darauf aufzupassen. Da man auch später im Beruf, zum Beispiel im Büro, damit umgehen können muss. |
| Schülerzeitung | Wer kam auf die Idee so eine Ausbildung zum Medienmentor am Gymnasium anzubieten? Und wie kam er auf die Idee? |
| Felix Full | Ich habe das schon an meiner alten Schule gemacht und fand die Idee, Schüler werden für die Weiterbildung anderer Schüler ausgebildet sehr genial. Ich dachte mir dann, warum das nicht auch in Isny machen! |
| Schülerzeitung | Gibt es weitere Inhalte der Mentorenausbildung? |
| Felix Full | Es gibt zwei Arten. Einmal geht es in Richtung Medienschutz. In 20 Stunden werden hier ältere Schüler ausbildet und geben ihr Wissen dann an Jüngere weiter. Das was bei uns dieses Jahr läuft, ist die technische und handwerkliche Ausbildung. Sie dauert insgesamt 40 Stunden und hat auch z.B. das Urheberrecht als Thema. |
| Schülerzeitung | Werden auch noch andere Schüler die Gelegenheit haben, das zu lernen? |
| Vera Engelbart | Wir werden das in zwei Jahren hoffentlich mit der Klassenstufe 8 und 9 wiederholen. Das hängt aber davon ab, wie viel Schüler auch Lust haben. |
| Schülerzeitung | Was fangen die Schüler danach mit diesem Wissen an? |
| Vera Engelbart | Es gibt zwei, die wollen eine Programmierer-AG starten, dann wollen vier als mobiles Einsatzteam im Bereich Film tätig sein. Und auch das Thema Audio wird von zwei der Schüler in Angriff genommen. |
| Schülerzeitung | Haben sie und die Schüler Spaß an der Sache? |
| Alle | Es macht allen sehr viel Spaß, sonst würden sie/ wir ja nicht 40 Stunden Freizeit investieren. Außerdem ist es wichtig, etwas in diesem so wichtigen Bereich für unser Leben zu lernen. |