LEHRZEICHEN: La vita è bella – besonders in Rom
In sieben Tagen, zwischen italienischem Essen, Sonnenschein und antiken Monumenten, konnten wir das leicht trübe Isny mit allen zusammenhängenden Sorgen und Verpflichtungen kurz vergessen. Gemeinsam mit Freunden haben wir so viel gelacht wie schon lange nicht mehr. Für diese Fahrt hat sich jede noch so lange Lateinstunde gelohnt – die Romfahrt 2023.
Unsere Gruppe, bestehend aus 14 SchülerInnen und zwei Lehrkräften, machte sich am Freitag, den 17.März auf den Weg ins sonnige Rom. Jedoch nicht nur um leckeres Eis zu genießen und einige Museen zu besichtigen, sondern auch um zusammen mit italienischen SchülerInnen mehr über das Thema Migration zu lernen. Bevor wir deren Schule jedoch besucht haben, konnten wir nach unserer Ankunft sowohl am Samstag als auch am Sonntag ausgiebig die Hauptstadt Italiens erkunden. Wir besuchten Wahrzeichen wie das Colosseum, das Forum Romanum oder den Circus Maximus. Zudem versüßte die italienische Luft jeden noch so kleinen Moment, weswegen schon nach 48 Stunden feststand: Rom gehört definitiv zu den schönsten Städten unserer Erde.
Zum Start der neuen Woche haben wir dann endlich die italienischen SchülerInnen besucht und ihren Latein-Unterricht auf Latein miterlebt. Ganz anders, im Vergleich zu unserem Unterricht, aber vor allem ziemlich lustig! An unserem Migrations-Projekt haben wir besonders am Dienstag und noch am Mittwoch gearbeitet, wobei auch immer der Kontakt mit den SchülerInnen im Fokus stand. Auf welche Art und Weise wir uns mit dem Thema Migration auseinandersetzten, war sehr frei gestaltet, weswegen letztendlich Podcasts, Tagebucheinträge und E-books entstanden sind. Durch diese konnten wir ansatzweise ein Verständnis für die oftmals schwierigen Situationen erlangen, in denen sich MigrantInnen (in Europa) befinden. Zudem konnten wir durch einen Besuch bei einer NGO (Intersos) einen persönlichen Einblick in die Arbeit für und mit MigrantInnen gewinnen. Begleitet von der herzlich italienischen Art hat uns das Erarbeiten auch direkt viel mehr Spaß gemacht!
Die letzten zwei Tage unserer Fahrt haben wir mit weiteren Besichtigungen, Freizeit mit unseren neuen italienischen Freunden und einem Ausflug ans Meer verbracht. Rom durch die Augen der Einheimischen sehen zu können und ein paar lustige Gemeinsamkeiten zu finden, war eine unserer Lieblingsaktivitäten. Das Highlight war letztendlich jedoch das Baden im kalten – aber umso schöneren – Meer und anschließendes Pasta-Essen bevor wir wieder nach Deutschland gefahren sind. Zwar fängt nun der Alltag wieder an, die Erinnerung bleiben aber bestehen! 🙂
An dieser Stelle noch ein großes Dankeschön an das Förderprogramm „Erasmus+“ der EU, das uns diese Fahrt erst ermöglicht hat. Außerdem wollen wir uns noch bei Frau Schrade und Herrn Lehmann bedanken, ohne die die Romfahrt nicht die gleiche gewesen wäre. Danke für jede Bemühung und jedes Planen, um die Fahrt so schön zu gestalten!