Lehrzeichen-Kolumne: Episode 9 – Warum wir Auslandsfahrten und Exkursionen brauchen
Einer der besten Teile des Schüler-Daseins: Auslandsfahrten und Exkursionen. Warum? Weil sie die praktische Umsetzung des theoretischen „über den Tellerrand hinausblicken“ sind. Das ist in Isny oder besonders im Schulgebäude manchmal gar nicht so leicht. Denn dort existiert der Tellerrand nun mal nur in Texten, in Gemälden und in unseren eigenen Köpfen. Auslandsfahrten und Exkursionen geben uns allerdings die Möglichkeit diesen Rand physisch zu übertreten. Vielleicht ist es die Besichtigung von historischen Plätzen und deren bloße Wirkung, die den eigenen Horizont erweitert. Vielleicht sind es aber auch andere Kulturen, Lebensweisen und fremde Menschen, die unsere Lebenswelt bereichern. Genau dafür sind Exkursionen und besonders Auslandsfahrten so wichtig: Für’s Entdecken, für’s Weiterentwickeln und für’s Lernen. Denn deswegen gehen wir schließlich auch in die Schule. Wir sollen auf unser Leben vorbereitet werden und als Menschen aus der Schule gehen, deren Lebenswerkzeugkoffer ausreichend ausgestattet ist. Dazu gehört dann auch das Entdecken anderer Kulturen und akzeptieren von Diversität. Außerdem geben uns Auslandsfahrten und Exkursionen auch die Möglichkeit bereits Erlerntes zu verknüpfen und zu festigen. Sie bieten also eine Art außerschulischen Erlebnis-Unterricht. Zudem sind ein paar Tage weg vom normalen Schulalltag natürlich immer eine willkommene Erfrischung…