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Manch einer hat sicherlich bemerkt, dass die Schulbusse in der letzten Woche voller waren als sonst. Der Grund dafür war der Gegegenbesuch der Schüler aus San Sebastian. Nachdem die deutschen Schüler im September, die Gelegenheit dazu hatten, 7 erlebnisreiche Tage in Spanien zu verbringen, waren nun die Spanier an der Reihe, einen Kulturschock zu erleben. Angelina Eisert ( Klasse 9a ) und ihr Austauschpartner Javier haben uns einen Einblick in ihren Austausch gewährt.

Warum hast du dich für den Austausch entschieden? […“]

Angelina: Der wichtigste Grund für mich war, dass ich ein neues Land sehen wollte. Ich wollte spanische Kultur, die Lebensweise und die Mentalität entdecken. Zudem hatte ich die Hoffnung, dass sich meine Sprachkenntniss, durch Konversationen mit Muttersprachlern, verbessern wird. Demnach war ich sehr glücklich als ich erfahren habe, dass ich, aufgrund einer Absage aus der 10.Klasse, einen Nachrückplatz erhalten habe.  

Javier: Ich habe mich für den Austauch entschieden, weil ich eine neue Erfahrung machen wollte. 

Was war anders, als ihr es euch vorgestellt habt?

Angelina: Um ehrlich zu sein habe ich gedacht, dass man mehr Zeit mit den Familien verbringt, und nicht nur einen Tag. Stattdessen waren wir ständig mit der Schule unterwegs. Aber natürlich gibt es auch Vorteile bei dem durchgetakteten Plan. Ich habe viele schöne Orte gesehen und eine Menge Fotos gemacht. Ich bin ziemlich froh darüber, dass ich zu meinem Austauschschüler eine gute Verbindung herstellen konnte, hätte aber vielleicht ein bisschen mehr auf die anderen Spanier zugehen können.

Javier: Isny ist viel kleiner als ich es mir vorgestellt habe.

Was war die beste Aktivität, die ihr gemeinsam gemacht habt?

Angelina: Am meisten Spaß gemacht hat mir tatsächlich das Spielen am Tischkicker. Es gab eine entspannte und natürliche Atmoshäre, die dazu beigetragen hat, dass ich mich sehr wohlgefühlt habe.

Javier: Langlauf!!!

Und was war die langweiligste Aktivität, die ihr gemeinsam gemacht habt?

Angelina: Ich fand die Ausflüge im Oberallgäu nicht so toll wie die in San Sebastian, da es meine Heimat ist und ich alles kenne. Amüsant fand ich dabei das Verhalten jener Spanier, die zum ersten Mal Schnee gesehen haben und im Anschluss versucht haben, zu zweit auf einem Brett den Berg runter zu fahren. Die Betonung liegt auf versucht! 😉

Javier: Ich fand den Unterricht sehr langweilig.

Findest du, dass sich deine Sprachkenntniss verbessert hat?

Angelina: Jein. Ich glaube nicht, dass ich selbst viel besser sprechen kann als am Anfang. Trotzdem fand ich es sehr bereichernd, zu erfahren wie die Spanier gewisse Wörter aussprechen. Mich hat es überrascht wie schnell sie reden, aber nach einer gewissen Zeit gewöhnt man sich daran. Wenn ich länger in Spanien gewesen wäre, hätte ich selber mehr sprechen können. Doch dann müsste ich noch mehr Schulstoff nachholen. Also kann ich sagen, dass ich eine Woche für angemessen halte, auch wenn man dabei eher die Rolle des passiven Zuhörers annimmt.

Javier: Ja. Ich glaube, dass ich jetzt mehr Vokabeln kann.

Habt ihr vor, die neu entstandene Freundschaft zu pflegen, indem ihr in Kontakt bleibt?

Angelina: Es wäre auf jeden Fall gut, wenn wir mithilfe von Sozialen Netzwerken, wie beispielsweise Instagram, weiterhin wichtige Momente im Bildformat miteinander teilen würden. Oder auch durch Spotify, den Musikgeschmack des jeweils anderen verfolgen könnten. Doch ob das wirklich realistisch ist, wird die Zeit zeigen.

Javier: Ja, natürlich!

Hattet ihr Bedenken vor etwas?

Angelina: Ja, ich fand die Vorstellung, dass ich eine Woche lang mit fremden Leuten wohnen werde, beängstigend. Die Gastfamilien sind aber nur ganz normale Familien, die Schüler wie ihre eigenen Kinder behandeln. Aufgrund dessen sollte man keine Angst davor haben, dass man alleine sein wird, denn dann könnte man eine unglaubliche Reise verpassen, die sowohl die Selbstständigkeit als auch die sozialen Kompetenzen stärkt.

Javier: Nein.

Habt ihr einen Tipp für Schüler, die in der Zukunft an einem Austauschprogramm teilnehmen möchten?

Angelina: Man muss einfach nur gelassen bleiben.

Javier: Mein Tipp ist, dass sie keine Angst haben sollten, weil die Familien sehr nett sind.

Was ist das erste was euch einfällt, wenn ihr an den Austausch denkt?

Angelina: Mir fallen die ganzen Errinnerungen, die ich in Spanien gesammelt habe, ein. Außerdem konnte ich mir ein Bild von Spanien machen, und kann jetzt die Struktur des Lebens besser miteinander vergleichen.

Javier: Die guten Zeiten.

Fazit: Wollt ihr nochmal an einem Austausch teilnehmen?

JA!

Und zu guter Letzt, ein Spruch von Frau Hotz: Ein Austausch ist eine schöne Erfahrung. Und wenn es nicht schön war, ist es auch eine Erfahrung.