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Oberstufe im Kino – Cheese!

Der jährliche Kinobesuch, welcher sich zurecht einen festen Platz auf dem Bildungsplan unserer Schule ergattert hat, fand für die Oberstufenschüler am regnerischen Montag, den 04.11. statt. Zusammen, entweder vom Nachmittagsunterricht befreit und damit voller Glückseligkeit oder zur Mittagsschule gezwungen und entsprechend euphorisch, begaben wir uns gen isnyer Kino.
Der gezeigte Dokumentarfilm „And the King Said, What a Fantastic Machine“ von den schwedischen Regisseuren Axel Danielson und Maxilimilen van Aertryck nimmt die Zuschauer auf eine Zeitreise mit, von der umständlichen Camera obscura bis hin zum coolen Influencer auf Instagram. Anstelle von langatmigen Erklärungen erwarteten uns mehrschichtige Wahrheiten. Dadurch wurde unter anderem unsere eigene Sucht nach Content in Form von Film- und Fotomaterial aufgedeckt. Oder der erschreckende Anblick von Journalisten, deren gemeldeter Skandal aus der Inszenierung hervorgeht.
Einige Oha-Momente, skurrile Szenen und angsteinflößende Tatsachen später verließen wir sichtlich nachdenklich den Filmsaal. Im Laufe der Woche fanden Nachbereitungen des Films in verschiedenen Unterrichten statt. Dabei umfassten die Kommentare eine ganze Bandbreite an Meinungen:


Ich finde, der Film hat einen schönen Einblick in die Welt der Fotografie und des Films gegeben und schön die Sonnen- und Schattenseiten des Themas dargestellt. Er ist für jeden, der sich für das Thema interessiert – oder auch nicht – sehr empfehlenswert.

Der Film war sehr interessant. Mit den vielen verschiedenen Videos wurde sehr gut gezeigt,
wie einfach jede einzelne Person ihren Beitrag ins Internet geben kann, und das fast ohne
Einschränkungen! Nur war der Film meiner Meinung nach zu oberflächlich und hat gewisse
interessante Themen, über die ich gerne noch mehr erfahren hätte, nur an der Oberfläche
angekratzt und es war manchmal nicht ganz klar, was genau der Film gerade klarmachen
will. Das hätte man noch besser machen können.

Meiner Meinung nach war der Film bisschen überfordernd und er ging in eine ziemlich andere
Richtung als erwartet. Trotzdem fand ich, dass die negativen als auch die positiven Seiten von Social Media gut dargestellt wurden.


Der Film war nicht, was ich erwartet hatte. Es wurde gesagt, dass er eine Dokumentation ist,
also hatte ich so etwas wie TerraX erwartet, aber dieser Film war sehr anders. Er hat soziale
Schwierigkeiten angesprochen und auch die Schattenseiten der Kamera erzählt. Ich fand ihn
sehr direkt, aber informativ.


Der Kinofilm war einerseits sehr lehrreich, aber auch sehr schwer zu verstehen und sehr
anstrengend zu schauen. Er umfasste Themen wie Politik, Medien, Krieg und Fake News.
Für mich persönlich war es nicht sehr interessant, aber im Nachhinein, wenn man darüber
redet, versteht man die Nachricht und den Sinn hinter dem Film.


Überraschend, ehrlich, anspruchsvoll – und in der heutigen Zeit von enormer Bedeutung. Uns
allen droht die Gefahr, aufgrund von KI generierten Bildern sowie Clickbaiting in der Presse
eine Meinung zu bilden, die auf inkorrekten Informationen beruht. Dieser Dokumentarfilm
schreit ganz ohne Wertung und mit nur wenigen Worten: seid tagtäglich wachsam!

Vielen Dank an die begleitenden Lehrer aber auch an das Kulturforum Isny, welches durch
die Kinoreihe „filmreif“ versteckten Schätzen ihre Leihwand bietet.