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Am Samstag, den 19. November 2022 sind wir mit unserer Klasse mit dem Zug nach Ulm ins Theater gefahren, um uns mit Herrn Schlichter und Frau Osberghaus das Theaterstück ,,Tanz der Tiefseequalle“ anzusehen.  Anlass für diesen Ausflug war, dass wir Ende der siebten Klasse den Roman ,,Tanz der Tiefseequalle“ von Stefanie Höfler im Deutschunterricht bei Herrn Schlichter gelesen haben. [...]

Nachdem wir uns alle am Hauptbahnhof in Kempten versammelt hatten, sind wir um 14.30 Uhr Richtung Ulm losgefahren. Nach etwa 50 Minuten Zugfahrt sind wir am Bahnhof in Ulm angekommen und zum Münster gelaufen. Dort durften wir dann in kleinen Gruppen die Stadt erkunden. Wir müssen gestehen, dass wir – typisch Mädchen be like – in den H&M und den Starbucks gegangen sind: SHOPPING!!! Wir haben die Innenstadt von Ulm erkundet und sind durch den leider noch geschlossenen Weihnachtsmarkt gelaufen. Um 17 Uhr gingen wir zusammen in Richtung Theater und um 18 Uhr begann das Stück.

Das Theaterstück spielte nicht auf einer Bühne, sondern auf einer Ebene mit den Zuschauern. Das schlichte Bühnenbild bestand nur aus einer Rampe, welche die Schauspieler immer wieder in die Handlung integrierten. Das Publikum wurde in die Handlung miteinbezogen, wodurch die Grenze zwischen den Schauspielern und dem Publikum durchtrennt wurde.

Das Thema des Theaterstücks ist Mobbing und Selbstzweifel. Niko, der aus der Norm herausfällt, und Sera, welche mit den beliebten Schülern aus der Schule abhängen will, spielen die Hauptfiguren. Nach einer übergriffigen Handlung von Marko im Schullandheim wird Sera zum Gespött der Schule und wagt mit Niko einen Fluchtversuch. Sera steht nun vor einer schweren Entscheidung, und zwar vor der zwischen Beliebtheit und einem Leben als Außenseiterin. Am Schluss entscheidet sich Sera für Niko.

Das Übergewicht sowie die Sorgen und Probleme von Niko wurden abstrakt mit einem übergroßen Ball, den sich der Schauspieler umschnallen konnte, dargestellt. Manchmal zog er sich auch in diesen zurück. In Szenen, in denen Niko Selbstbewusstsein zeigte, wurde der Ball beiseitegelegt. An diese Art der Darstellung mussten wir uns erst gewöhnen, waren dann aber alle sehr begeistert von dem Theaterstück! Besonders witzig fanden wir, dass ein Schauspieler sich in fünf Rollen hineinversetzen musste. Man hat gemerkt, dass es im schwerfiel, von einer Person zur anderen zu wechseln. Es war sehr animierend, als er die Zuschauer bei dem Gespött gegen Sera und Niko miteinbezogen hat.

Um 19.15 Uhr war das Theaterstück zu Ende. Bei der Rückfahrt mit dem Zug haben wir alle zusammen „Wahrheit oder Pflicht“ gespielt und uns vor ein paar Passanten im Zug blamiert, indem wir uns immer wieder peinliche Aktionen einfallen ließen. Dann sind wir leider auch schon in Kempten angekommen und unsere Wege haben sich getrennt.

Wir möchten uns hier noch einmal herzlich bei Herrn Schlichter für die Planung und Organisation und bei Frau Osberghaus für ihre Begleitung bedanken!

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