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 Jedes neue Jahr ist mit neuen Plänen, Zielen und Vorsätzen verbunden. Passenderweise haben wir uns als Schülerzeitung entschieden, in diesem neuen Abschnitt ein neues Format einzuführen. Diese Kolumne. Und weil es so passt, handelt der erste Teil dieser Reihe von neuen Plänen. [...]


Ab sofort wird die Schülerzeitung LEHRZEICHEN Interviews mit ehemaligen Schülerinnen und Schülern unseres Gymnasiums führen und veröffentlichen. 

Man darf gespannt sein, wie sich der Blick auf unsere Schule mit etwas zeitlichem Abstand darstellt.

Startschuss hat Larissa (Klasse 9) gemacht und Mirijam Dieng aus dem Abijahrgang 2022 :-) interviewt. Viele Spaß beim Lesen! -> Interview

  • Mirijam_Dieng
Die Schulzeit ist ein besonderer Abschnitt des Lebens, in dem man ein Päckchen mit nützlichem Wissen, Erinnerungen, Freundschaften und Träumen füllt. Doch irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem jeder mit erworbenen Kompetenzen seinen eigenen Weg finden muss, um weiterhin wachsen zu können. Mirijam Dieng, eine ehemalige Schülerin, hat uns gezeigt, welche wertvollen Erfahrungen sie am Gymnasium Isny gesammelt hat, aber auch welche Fähigkeiten ihr gelegentlich in ihrem Bündel fehlen.

Larisa: Hallo Mirjam, willst du dich kurz vorstellen?

Mirijam: Sehr gerne. Ich bin 20 Jahre alt und habe 2022 mein Abitur gemacht. Zurzeit mache ich eine Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten und möchte später Medizin studieren.

Larisa: Warum hattest du dich für das Gymnasium Isny entschieden?

Mirijam: Als ich in die weiterführende Schule kommen sollte, war das Gymnasium, im Vergleich zu anderen Schulen in der Nähe, sehr modern und gut ausgestattet. Rückblickend bin ich mit der Entscheidung zufrieden, obwohl ich zwischendurch überlegt habe, an eine andere Schule zu gehen, wo das Thema Gesundheit viel mehr gefördert wird.

Larisa: Welche Dinge, die du für wichtig erachtest, hat dir unsere Schule vermittelt?

Mirijam: Ich fand es toll, dass wir im Projekt - Schule gegen Rassismus - mitgemacht haben, auch wenn es nur ein Tag war. Ansonsten gab es viele Unterrichte, in denen wir über aktuelle Themen wie Feminismus und Sexismus gesprochen haben. Für mich waren das auf jeden Fall bereichernde Momente, die mir geholfen haben, meine eigene Meinung zu bilden. Darüber hinaus bin ich selbstständiger geworden und habe gelernt, meine Überzeugungen und Einstellungen zu vertreten. 

Larisa: Und welche Dinge, die du für wichtig erachtest, hat dir unsere Schule nicht vermittelt?

Mirijam: Es ist so typisch, dass man beim ersten Job keine Ahnung hat, wie Steuern funktionieren. Und obwohl man in Fächer wie GK und WBS einiges über das Arbeitsleben erfährt, gibt es meiner Meinung nach große Lücken in den Themenbereichen Bewerbung und Vorstellungsgespräch.

Larisa: Welche Fächer hätte es deiner Meinung nach nicht gebraucht?

Mirijam: Ich finde die Vielfalt gut, aber das Niveau könnte man meiner Meinung nach optimieren. Mir hat Sport meistens Spaß gemacht, dennoch gab es auch Momente, in denen es nötig war, meine Konzentration auf andere Fächer zu richten, und nicht unbedingt mehrmals die Woche Sportunterricht zu haben. Den Schülern, die Sport als Leistungskurs hatten, hat so etwas wie Kondilauf mehr gebracht als mir.

Larisa: Bist du immer noch im Kontakt mit Schülern aus deiner Stufe?

Mirijam Es gibt sogar einige Lehrer, mit denen ich im Kontakt bin, wie zum Beispiel Herr Schlichter. Er hat uns auf humorvolle Weise gezeigt, dass Geschichte wissenswert ist.

Larisa: Welche Ereignisse in deiner Schulzeit waren für dich am prägendsten?

Mirijam: Ich fand die Klassenausflüge immer sehr schön und bin der Meinung, dass es unserer Klassengemeinschaft gutgetan hat, Zeit in einer ungewöhnlichen Umgebung zu verbringen. Ansonsten war es immer toll, wenn ich Lehrer hatte, die sich viel engagiert haben und kreativ bei der Unterrichtsplanung waren. Was ich schade finde, ist, dass ich Pech bei meinen Mathelehrern hatte und deswegen Mathematik immer mehr zu meinem Hassfach wurde.

Larisa: Wie bist du mit stressigen Phasen im Schulalltag umgegangen?

Mirijam: Ich habe mir regelmäßig Auszeiten gegönnt, in denen ich meinen Hobbys nachgegangen bin. Klar ist es wichtig zu lernen, man darf aber nicht vergessen auf sich zu achten.

Larisa: Und jetzt Wahrheit ans Licht...Hast du alle Schullektüren vollständig gelesen?

Mirijam: In der Unterstufe habe ich es tatsächlich nicht immer gemacht. In der Oberstufe haben wir Bücher gelesen, die mich mehr interessiert haben und dementsprechend habe ich es auch genossen sie zu lesen.

Larisa: Schon mal einen Spickzettel benutzt?

Mirijam: Ja, nur ein einziges Mal. Viel gebracht hat es mir aber nicht, da ich, obwohl ich kurz draufgeschaut habe, die falsche Antwort gegeben habe.

Larisa: Bist du schon mal im Unterricht eingeschlafen?

Mirijam: Ich habe meistens genug Schlaf bekommen, bin aber trotzdem zwei oder drei Mal kurz weggedöst. Jedoch kann ich so etwas nicht empfehlen, da die Tische nicht besonders gemütlich sind.

Larisa: Beschreibe deine Zeit an dieser Schule mit drei Worten!

Mirijam: Lustig, anstrengend und chaotisch.

Vielen Dank für das Interview!

 

 

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