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Am Mittwoch, den 25.1.17 führten 2 Schüler des Gymnasiums Isny eine GFS im Fach Sport durch. Diese Art Referat bezog sich auf die Sportart Langlaufen, hierbei zeigten die beiden Schüler der 11. Klasse 21 Jungs aus der Klasse 5 des Gymnasiums die Skatingtechnik.

(von Amelie Hofmann, Kl. 11)

Friedrich Moch und Amelie Hofmann, welche Langlauf als Leistungssport betreiben und sich im D/C- Kader dieses Sportes befinden, führten die Kinder in die Skatingtechnik ein, indem sie vor allem einige Technikübungen aber auch Spiele durchführten. Diese Art der Gestaltung bietet Kindern Abwechslung und fördert einen spielerischen Einstieg in die Sportart.

Friedrich führt deutschlandweit momentan seine Altersklasse an, Amelie befindet sich in ihrem Jahrgang zurzeit an 5. Stelle.

Ein kleines Fußballspiel bot eine ideale Vorbereitung zum sicheren Stehen auf den Skiern, wurde aber durch das Verwenden eines Skis erschwert. Dadurch waren die Schüler gezwungen, ihren Gleichgewichtssinn zu aktivieren. Nach dem Aufwärmspiel waren die Muskeln der Schüler bestens erwärmt, sodass die Voraussetzung, sich nicht zu verletzen, erfüllt war.

„Glücklicherweise konnten wir die Freude bei den Jungs im Gesicht ablesen, die sehr gespannt waren, was auf sie zukommen wird. Aber auch wir freuten uns auf die gemeinsame Schulstunde mit den Schülern und konnten es im Vorhinein schon kaum erwarten, endlich anzufangen.“ (Amelie)

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Als erstes wurde eine Gleitübung durchgeführt, bei der man auf jeden Schritt einen Schwimmzug machen musste. Leichter gesagt als getan, denn so leicht, wie es sich anhörte war es für die Jungs dann doch nicht. Vor allem für die, die zum ersten Mal auf Skiern standen, war diese Übung schon eine große Herausforderung, welche sie aber mit großem Willen bestritten. Gefolgt von der ersten Gleitübung kam auch schon die nächste, bei der die Schüler pro Schritt jeweils einmal vor und einmal hinter ihrem Körper klatschen mussten. Zum Glück waren die Jungs voll motiviert und ausdauernd, sodass auch diese Hürde gut bewältigt wurde. 

Um auch mal die Beine zu fordern, musste man bei der nächsten Übung einen Ski in die Klassikspur stellen, um sich dann mit dem anderen abzustoßen, um voran zukommen. Die „Trainer“ stellten fest, dass sich die Jungs schon an die Skier gewöhnt hatten und es somit für sie ein Leichtes war, die Übung zu bewältigen. Das Doppelstockschieben beanspruchte im Anschluss die Arme. Diese Übung lief bei allen sehr gut und war deshalb nicht so schwer, da man ja hier die ganze Zeit mit beiden Beinen auf den Skiern stabil stehen konnte. 

Um die Jungs ein weiteres Mal richtig zu fordern, kam als nächste Hürde das ganz normale Laufen aller drei Techniken dran. Nachdem wir ihnen die Übungen ganz genau erklärt und vorgeführt hatten, waren sie nun selbst an der Reihe. Dies war dann doch nicht ganz so einfach für alle, die Arme und Beine gleichzeitig arbeiten zu lassen, doch nach etwas Übung, haben wir sie dazu gebracht, dass es schon ganz ordentlich aussah. 

Zum krönenden Abschluss führten wir dann noch ein Staffelspiel durch, bei dem man nochmals die große Motivation der Schüler erkennen konnte. 

„Am Ende unserer GFS waren wir sehr dankbar für die Aufmerksamkeit und das Durchhaltevermögen der Kinder. Auch waren wir sehr überrascht, dass die Jungen stets mit so viel Freude mitgemacht haben und kein Schüler dabei war, der sich beschwert hat oder uns nicht richtig zuhörte. Da wir so viel Spaß hatten mit den Kindern zu arbeiten und bei jedem schon große Fortschritte erkennen konnten, gab es am Ende unserer Einführung eine Belohnung für alle Schüler. Zuletzt bleibt zu hofften, dass nicht nur für uns die Stunde mit den netten Kindern wie im Flug verging, sondern auch sie Spaß beim Langlaufen hatten und verschiedene Dinge bei uns lernen konnten.“ (Amelie)