Die erste Woche der „Corona-Ferien“ ist nun vorbei. Ich habe mich gefragt, ob ich mich daran gewöhnen kann, so zu leben. Ich kann aufstehen, wann ich will. Bei unseren Mathe-Videokonferenzen kann ich zehn Minuten früher aufstehen und während dieser noch frühstücken. Natürlich hört sich das im ersten Moment eigentlich nach dem Traum eines jeden Schülers an. Aber um ehrlich zu sein, mir fehlt so einiges. Ein geregelter Tagesablauf, meine Freunde, mit denen ich Quatsch machen kann, mit denen ich mich aber auch über die Aufgaben austauschen kann, ja sogar die Lehrer, die mir die Aufgaben im nu erklärt hätten, würde ich vor ihnen sitzen. So hat alles seine Vor- und Nachteile – wobei, hier eigentlich mehr Nachteile.

An Tag 1 habe ich das Realitätsgefühl in Frage gestellt und ich muss sagen, wirklich viel mehr in der Realität fühle ich mich noch immer nicht. Surreal ist wohl der bessere Begriff.