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Nach elf Jahren Schule aber noch vor dem Abitur macht jedes Jahr die Jahrgangsstufe 12 eine Abschlussfahrt nach Berlin. Für die Schülerinnen und Schüler ist das wohl nochmals eine der letzten Gelegenheiten, Zeit so intensiv miteinander zu verbringen und schließlich gemeinsam den Abschluss der Schulzeit zu starten. Das folgende Interview mit zwei angehenden Abiturienten stellt deren Sichtweise zur diesjährigen Abschlussfahrt dar und soll den nächsten Jahrgängen einen Einblick in das geben, was sie später auch noch erwartet.

1. Viele Schüler wollen als Abschlussfahrt nicht nach Berlin, sondern ins Ausland fahren. Was ist eure Meinung dazu?

Jule: Berlin lohnt sich auf jeden Fall, da es unsere Bundeshauptstadt ist und man viel über Deutschland und die deutsche Regierung lernt. Außerdem gibt es die Auslandsfahrt in der 9. Klasse, bei der es darum geht, Kontakte zu knüpfen und andere Kulturen und Länder kennenzulernen. 

Anonymer Abiturient: Berlin verbindet sowohl geschichtliche, kulturelle und politische Eindrücke, als auch die Möglichkeit, abends das Nachtleben von Berlin zu entdecken. Deshalb ist Berlin meiner Meinung nach der perfekte Ort für eine Abschlussfahrt.

2. Hattet ihr viel Freizeit?

Jule: Wir sind morgens zwar immer früh los und sind viel gelaufen, hatten dann aber den Nachmittag frei und konnten ihn frei gestalten. Trotzdem haben wir´s ja gerne gemacht, somit wurde es nicht zu viel für uns.

Anonymer Abiturient: Nein, leider nicht, da der Tagesablauf sehr streng getaktet war. Trotzdem war es die Anstrengung wert, weil wir dadurch umso mehr Eindrücke bekommen haben.

3. Welche freiwilligen Angebote gab es und waren diese interessant?

Jule: Man konnte sich zum Beispiel für die Ballettaufführung „Schwanensee“ entscheiden. Ich persönlich fand eigentlich die Auswahl der Angeboten abwechslungsreich, dass für jeden was dabei war.

Anonymer Abiturient: Es gab von einem Eishockeyspiel und Rapkonzert über Theater und Buchvorstellungen mit Wolfgang Schäuble bis hin zu Philharmonie und Ballett alles.

4. Wie war das Pflichtprogramm?

Jule: Insgesamt war das von der Schule geplante Programm zwar viel aber wirklich spannend. Die Mischung aus zum Beispiel einer Stadtführung oder dem Besuch im Bundestag und andererseits dann aber auch dem eigenen Programm war für mich echt gelungen.

Anonymer Abiturient: Das Pflichtprogramm war sehr abwechslungsreich und bot sowohl für geschichtlich als auch politisch Interessierte viele Angebote.

5. Nach dem Schulmotto „Gemeinsam lernen und leben“: Habt ihr Neues kennengelernt und einzigartige Erfahrungen gemacht?

Jule: Also ja, man hat schon viel gelernt, vor allem über Politik aber auch über die Geschichte Deutschlands also grad über die DDR, den Mauerfall und den Nationalsozialismus und Holocaust. Das aber auf ne ganz andere Art als in der Schule, weil man zum Beispiel direkt mit den Abgeordneten reden konnte und direkt an der Mauer war. Darum war´s auf jeden Fall spannender und lebensnäher wie in der Schule.

Anonyme Erfahrungen: Ja, wir haben viel gelernt.

6. Waren die Lehrer streng oder hattet ihr genug Freiheit, um die Stadt zu erkunden?

Jule: Die Lehrer waren insgesamt sehr entspannt und haben uns aus jeden Fall vertraut. Nur abends um 00:30 Uhr zur Ausgangssperre waren sie streng und haben gut aufgepasst.

Anonymer Abiturient: Bis auf einige Zwischenfälle verlief alles reibungslos.