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Hier vor Gericht Gesindel sollt ihr büßen“ - Die Weibsbilder mit dem „Zerbrochenem Krug“ im Kurhaus

Etwas ist faul im Dorfe Huisum: Ein Krug wurde zerbrochen, eine Verlobung schwebt durch wüste Anschuldigungen beider Seiten in Gefahr, Dorfrichter Adam wacht unter dubiosen Umständen zu spät auf, obwohl doch heute der Kontrollbesuch des Gerichtsrat Walter ansteht… Und zu guter Letzt meint jemand gestern Nacht den wahrhaftigen Teufel gesehen zu haben. Um die Gerichtsverhandlung, die all diese Ereignisse verbindet, geht es in dem Lustspiel „Der zerbrochene Krug“ von Heinrich von Kleist, uraufgeführt 1808. Am 30. November spielte es die Theatergruppe „Weibsbilder“ unter der Regie von Ute Dittmar im Kurhaus in Isny – in dem sie bisher noch nie gasierten.

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Vom 26. – 28. November haben dieses Jahr aufs Neue die sogenannten Chortage stattgefunden. Dieses Jahr machten sich Mittel- und Oberstufenchor, sowie das Orchester, für ein paar Tage auf die Reise nach Lindenberg. Dort verbrachten sie mehrere Tage mit intensivem Üben für das Weihnachtskonzert, bei dem sie das Weihnachtsoratorium von Bach vortragen werden.

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Die Tür geht automatisch auf. Fast einladend. Mit jedem Schritt wirkt die Kälte etwas ferner,

die Wärme etwas näher. Es gibt keine Rezeption, keine zweifelnden Blicke, nur Wärme.

Ich erreiche einen breiten Gang; als ich den Menschen entgegenlaufe, erwidern sie mein

Lächeln, fragen, ob sie mir weiterhelfen können. Während ich erkläre, warum ich hier bin,

sehe ich, wie sie gelegentlich nicken, Verständnis in ihren Augen. Sie weisen auf einen

Raum: Montage 3.

 

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Studientag in Tübingen

 

In der Früh am Mittwochmorgen,

war die Sonne noch verborgen.

 

Trotz der eisig kalten Winterzeit,

standen 39 Elfer zur Abfahrt bereit.

Bei guter Vorbereitung auf eine Klassenarbeit kann nichts mehr schief gehen? HAHA, DENKSTE.

Vor allem kurz vor wichtigen Prüfungen ist Aufregung normal, sicher in Maßen sogar hilfreich. Zum Problem wird sie erst dann, wenn sich das bisschen Aufregung, regelrecht in ein Monster verwandelt: die Prüfungsangst. Feuchte Hände, Nervosität, Panik - kurz gesagt: nichts geht mehr. Selbst die einfachsten Fragestellungen scheinen jetzt auf Chinesisch geschrieben zu sein und von dem Wissen, das man jetzt gerne abrufen würde, ist einfach nichts mehr da. Blick in die Klasse: Alle, selbst der unvorbereitete Nebensitzer, der noch bis vor einer Stunde gar nichts von der Klassenarbeit mitbekommen hat, schreiben gelassen. Wie machen die das?!

Die gute Nachricht lautet: Prüfungsangst ist man nicht so hoffnungslos ausgeliefert, wie es scheint. Wenn ihr weiterlest, findet ihr eine Auswahl an Tipps und Tricks als Ergebnis verschiedener Berichte von Schüler/-innen mit langjähriger Schulerfahrung.

 

  1. Smile!

 Tatsächlich kann die Lösung so einfach sein. Lächeln gegen Panik hilft und dafür gibt es sogar eine wissenschaftliche Erklärung, die vereinfacht wie folgt aussieht:

Zunächst sollte man verstehen, dass hinter einem spontanen „Blackout“ keine böse Absicht unseres Körpers steckt. Vielmehr möchte er uns aus einer Notsituation retten – diese ist in dem Fall eben die gefürchtete Mathearbeit. Früher, als Menschen noch vor Bedrohungen durch zum Beispiel wilde Tiere fliehen mussten, setzte das Gehirn kurzzeitig einfach aus, damit sich der Körper voll und ganz auf die physische Flucht konzentrieren konnte. Heutzutage kommt es zwar nicht mehr ganz so häufig vor, dass wir vor einem Mammut weglaufen müssen, aber der Mechanismus, der das Gehirn deaktiviert, funktioniert trotzdem noch.

Aber was genau passiert überhaupt, wenn unser Körper uns die Flucht vor der Klassenarbeit ermöglichen will?

Es gibt in diesem Fall zwei Hormone, die entgegengesetzte Wirkungen haben. Cortisol ist in unserem Beispiel vereinfacht das „böse Hormon“, das für die Produktion von Stress zuständig ist. Bei Übermäßiger Produktion von Cortisol geht der Hippocampus (Teil unseres Gehirns in dem Infos gespeichert werden) einfach “offline”, weil ansonsten Gehirnzellen geschädigt werden könnten. Der Hippocampus ist also zu diesem Zeitpunkt nicht funktionsfähig und sorgt so dafür, dass das Wissen, das wir abrufen wollen, nicht mehr da zu sein scheint.

Der Gegenspieler von Cortisol ist das Hormon Serotonin. Serotonin wird unter anderem produziert, wenn wir lächeln und ist in unserem Fall der Superheld, der den Cortisolspiegel senkt. Die Blockade in unserem Gehirn wird frei und zack – die Prüfung kann weitergehen.

So merkwürdig, wie es vielleicht aussieht, wenn ihr mitten in einer Prüfung anfangt euren Fragebogen anzulächeln, die Chance, dass ihr euch danach schon weniger gestresst fühlt, ist ziemlich hoch. Alternativ kann man natürlich auch zwischendurch auf die Toilette gehen und dem Spiegelbild Witze erzählen.

 

  1. „Halt die Klappe!“

 Wenn man einmal damit anfängt nervös zu werden, kann man sich regelrecht hineinsteigern. Bei Unterhaltungen mit Freunden oder Klassenkameraden mit einer ähnlichen Einstellung ist die Panik vorprogrammiert.

Das zu vermeiden ist im Prinzip gar nicht schwer und fordert lediglich etwas Konsequenz. Das Motto vor Klassenarbeiten lautet aus diesem Grund: Wer nichts Positives sagt, muss die Klappe halten und das gleiche gilt für negative Gedanken. Wer konsequent negative Gedanken vor Prüfungen durch positive ersetzt, wird den Unterschied merken. Mit Sicherheit hat jeder diesen Freund, der vor Klassenarbeiten trotz mieser Vorbereitung jedes Mal die Ruhe selbst ist. Wer also Zeit in die Vorbereitung investiert hat und sich nicht verrückt macht, hat kaum noch etwas zu befürchten.

 

  1. Vorbereitung

 Unspektakulär, aber tatsächlich eine Überlegung wert. Wer rechtzeitig mit der Vorbereitung anfängt, kommt vor der Prüfung nicht ins Straucheln und muss sich nicht mit „Last-Minute-Infos“ stressen. Ein riesiger Vorteil ist besonders, dass man in der Nacht vor der Klassenarbeit sogar schlafen kann, anstatt verzweifelt inmitten von Aufschrieben und Büchern gegen Müdigkeit anzukämpfen. Studien beweisen, dass Schlafmangel ähnliche Folgen haben kann, wie betrunken zu sein (ohne Vorteile) und ist deshalb in Prüfung nicht sehr hilfreich. Wer gut vorbereitet und ausgeschlafen ist, hat Klassenarbeiten oft schon halb bestanden. Die Realität sieht bei ein dutzend Klassenarbeiten, Tests, Hausaufgaben und Präsentationen natürlich etwas anders aus. Deshalb ist jeder, der es tatsächlich schafft, rechtzeitig mit dem Lernen anzufangen und seine Zeit so einzuteilen, dass er vor der Klassenarbeit noch schlafen kann, vermutlich ein Genie ist. In diesem Fall, gebürgt dieser Person ehrlichster Respekt und sie kann sich gerne melden, um den nächsten Artikel über Zeitmanagement und Prüfungsvorbereitung zu schreiben.

 

  1. Finger weg von Kaffee und Energiedrinks!

 Die umstrittene langzeitige Wirkung von Energiedrink- und Kaffeekonsum beachten wir in diesem Artikel nicht und würdigen stattdessen die vielen Schülerleben, die durch diese Getränke bereits gerettet wurden. Wer nicht zu den obig genannten Zeitmanagement-Genies gehört und deshalb die Nacht vor der Klassenarbeit durchlernen musste, greift gerne zur Lösung gegen Müdigkeit. Persönliche Erfahrungen, sowie die Meinung anderer Kaffeekonsumenten zeigen: Kaffee macht nicht nur wach, sondern vor allem nervös und ist somit vor Klassenarbeiten in hohen Mengen ein absolutes No-Go.

„Ich habe genau den Fehler vor einer wichtigen Prüfung gemacht. In der Hoffnung, aufgeweckt und hellwach zu sein, habe ich so viel Kaffee getrunken, dass ich mich vor lauter Nervosität gar nicht mehr konzentrieren konnte. Stattdessen habe ich die ganze Zeit nachgerechnet, wie viel Zeit ich brauche, um das ganze Koffein wieder loszuwerden. Wenn ihr nicht gerade glaubt, dass ihr ansonsten während der Prüfung einschlaft, lasst den Kaffee einfach weg. Wasser ist eh gesünder.“ bestätigt ein ehemaliger Fan von koffeinhaltigen Getränken.

 

  1. Life goes on…

 Egal wie wichtig und lebensverändernd die Prüfung auch sein mag: Das Leben geht selbst im Fall des absoluten Versagens weiter. George Washington und Abraham Lincoln waren beispielsweise Präsidenten der Vereinigten Staaten, ohne je einen Schulabschluss gehabt zu haben. Wenn ihr aber nicht hundertprozentig sicher seid, dass ihr auch Präsident der USA werdet, ist ein Schulabschluss schon eine prima Sache, dem Prüfungsangst nicht im Weg stehen sollte.