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Rugby- eine eigene Welt, auch in der Schule?

Rugby ist durchaus als eine gewalttätige Sportart anzusehen, doch ist das wirklich so?

Man muss unterscheiden zwischen Rugby als Leistungssport und Rugby als Freizeitsport. Im Leistungssport muss man gewisse Voraussetzungen erfüllen, wie zum Beispiel Schnelligkeit und Kraft. Da das Spiel nur zwei mal sieben Minuten dauert und die Halbzeitpause drei Minuten hat, muss man sich gut durchboxen und schnelle Aktionen planen können.

Die Widerstandsfähigkeit ist ebenfalls sehr wichtig, was vor allem an der Brutalität und dem hohen Verletztungsrisiko in der Sportart liegt. Rugby gehört nicht zu den typischen Ballsportarten, was an dem eigenen Punktesystem, den Regeln und den Vorstellungen von Außenstehenden liegen kann. Es ist Teamplay gefragt, weil man jeweils zu siebt in einer Mannschaft spielt.

Bisher wurde Rugby nicht in der Schule unterrichtet, allerdings gibt es eine Alternative, Netball, welche körperlos und somit weniger brutal ist. Es kann aber durchaus sein, dass man Rugby wieder einführt, aber die Regeln etwas anpasst. Rein theoretisch könnten Lehrer diese Sportart unterrichten, weil die Regeln und die Spielweise nicht besonders schwer sind, und Schulsport generell nur auf Freizeitniveau stattfindet. Die vielen Verhaltensregeln sind fair. Eine der wichtigsten Regeln ist der wenige Körperkontakt. Das einzige, das das Land Baden-Württemberg an der Zulassung für den Sportunterricht hindert, sind das relativ hohe Verletztugsrisiko und der Größen- und Gewichtsunterschied der Schüler in den Klassenstufen.

 Commonwealth Games - im Schatten der Olympischen Spiele?

Die Commonwealth Games sind ein Sportgroßereignis, welche ihren Ursprung in Großbritannien haben. Olympia war ein Vorbild für die Commonwealth Games, aber diese dienten zum Zusammenhalt der Commonwealth Nationen. Dort sind nicht nur olympische Sportarten vertreten, sondern auch nicht-olympische Disziplinen, wie zum Beispiel Netball und Squash. Die Spiele finden alle vier Jahre statt. Sie sind in Deutschland nicht so bekannt, weil sie ihren Ursprung in Großbritannien haben und nicht so viele Länder daran teilnehmen.