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China, Reich der Mitte: Als wir noch in Fellen rumliefen…

Das Projekt Ein Ausflug ins Reich der Mitte soll, laut Projektleiter Jan Lehmann, “eine ganz kurze Reise in die chinesische Geschichte, Literatur, Philosophie, Bewegungslehre und die Sprache“ sein.

Auf die Idee für dieses Projekt wurde Herr Lehmann durch sein bereits im Jugendalter bestehendes Interesse an chinesischer Kultur, sein Philosophiestudium und durch Schüler, die Interesse an der chinesischen Bewegungskultur Taijiquan hatten, gebracht. In Absprache mit den Schülern legte Herr Lehmann die drei Schwerpunkte chinesische Sprache, Gesundheitsbewegungen – Qigong und Taijiquan – und die chinesische Geschichte fest. An dieser bewunderte der Projektleiter die “ungebrochene Kulturtradition, die schon seit drei- bis fünftausend Jahren herrscht“ und Erfindungen wie Papier und Schießpulver hervorgebracht hat. Von dieser ungebrochenen Kulturtradition leitete er sich den heutigen großen Einfluss Chinas in der Welt her. Im Vergleich mit „unserer“ Kultur sagte er Folgendes: “Als wir noch in Fellen rumgelaufen sind, haben die Chinesen schon eine hoch entwickelte Kultur gehabt.“

Die chinesische Philosophie kann man, nach Herrn Lehmann, in zwei Kategorien teilen, nämlich in eine „esoterische Schule“, zu denen die Daoisten zählen, und eine „esoterische Schule“, zu denen Konfuzius gerechnet wird.

Des Weiteren kritisierte Herr Lehmann an dem heutigen China die Umweltpolitik, die Luftverschmutzung, mangelnde Freiheitsrechte, die Überwachung der Menschen durch den Staat und die Überalterung durch die Ein-Kind-Politik.