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Alle Wege führen nach… Avignon, dem diesjährigen Ziel der Lateinexkursion der 9. Klasse des Gymnasiums Isny. Die fünftägige Studienfahrt, von Sonntag, den 13. Mai, bis Donnerstag, den 17. Mai 2018, führte in den Süden Frankreichs, einer Region reich an Relikten aus römischer Zeit.

Nach langer aber kurzweiliger Anreise erreichten wir die Jugendherberge in Avignon, unser Domizil für die nächsten vier Tage. Cool für uns: Der Austausch mit Jugendlichen aus verschiedenen Ländern. So stellten wir unter anderem verwundert fest, dass holländische Gymnasiasten bis zu 5 Fremdsprachen lernen.

Die folgenden Tage verbrachten wir mit Tagestouren: Nach dem Frühstück brachen wir auf und besichtigten die Städte Nîmes inklusive Pont du Gard, Arles, Avignon und Orange. Die Mittagspausen auf eigene Faust boten eine schöne Möglichkeit, südfranzösisches Flair hautnah zu erleben. 

Bemerkenswert: Einige Bauten aus der Römerzeit dienen auch in der Gegenwart noch als Ort für kulturelle Veranstaltungen, wie das Théâtre Antique in Orange. In der Arena in Arles, 21 000 Menschen fassend, in welcher die Römer blutige Gladiatorenkämpfe austrugen, finden heute noch Stierkämpfe statt. Beeindruckt hat uns der Pont du Gard als Teil einer 50 km langen Wasserleitung, dem Aqueduc Romaine, der die Stadt Nîmes zur Römerzeit mit Trinkwasser versorgte.

Einen Zeitsprung von 1300 Jahren erlebten wir mit dem Besuch des Palais des Papes in Avignon, dem Sitz der Päpste im 14. Jahrhundert.

Reich an Eindrücken und wohlbehalten kehrten wir am Donnerstagabend nach Isny zurück. Ein herzliches Dankeschön an unsere Lehrer Frau Nuber und Frau Joachim.

Unser Fazit: Eine tolle Reise – absolut empfehlenswert!

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