Deutsch-, Englisch- und Sportlehrer Herr Huning unterrichtet seit diesem Jahr wieder hier am Gymnasium Isny. Doch davor machte er einen drei Jahre langen Auslandsschuldienst in Spanien an einer Deutschen Schule im Ausland, der Deutschen Schule Valencia (DSV). Da er nun wieder da ist, konnte er der Schülerzeitung folgende Fragen beantworten:

 

Schülerzeitung

Was bewegte Sie zu diesem Auslandsschuldienst?

Hr. Huning

Mir gefiel es immer schon, andere Länder, Kulturen und Menschen kennenzulernen. Gerade dieser Auslandsschuldienst sollte mir einen guten – nicht nur oberflächlichen, wie sonst als Tourist – Einblick geben.

Lehrzeichen

Wie sah Ihr Alltag an der Schule in Spanien aus?

Hr. Huning

Ich habe wie in Deutschland Deutsch und Englisch unterrichtet, aber im Gegensatz zu hier gab es dort mehr Verpflichtungen. Insgesamt gab es sehr viel Arbeit, die mir aber trotzdem sehr viel Freude bereitete; ich musste mehr Stunden arbeiten, als hier in Isny am Gymnasium.

Lehrzeichen

Woraus haben sie diesen Auslandsschuldienst finanziert?

Hr. Huning

Ich bekam das gleiche Gehalt wie hier an der Schule, plus einen kleinen Zuschlag pro Monat, da die Unkosten höher sind als hier. Zum Beispiel kostet die Heimreise mit dem Flugzeug natürlich viel mehr, als wenn ich von Isny nach Stuttgart fahre.

Lehrzeichen

Wie finden Sie es jetzt im Nachhinein?

Hr. Huning

Auf jeden Fall fand ich es super. Ich würde es auch jeder Zeit wieder machen. Zum einen hat es mir riesen Spaß bereitet, eine neue Fremdsprache zu lernen – also Spanisch – und überhaupt einen Einblick in das Leben in einem fremden Land zu bekommen und die Leute kennenzulernen.

Lehrzeichen

Gab es auch etwas, das nicht so gut war?

Hr. Huning

Natürlich gibt es immer Dinge, die nicht so optimal laufen, aber im Großen und Ganzen gab es nichts Schlimmes. Nach den ersten drei Jahren in Spanien hatte ich zwar um weitere drei Jahre verlängert, aufgrund eines Unfalls, bei welchem ich von einem Auto angefahren wurde und länger arbeitsunfähig war, wurde dann aber vorzeitig der Vertrag beendet – das ist natürlich nicht schön. Aber umso mehr freue ich mich, hier wieder mit offenen Armen empfangen worden zu sein.

Lehrzeichen

Vielen Dank für das Interview.