• 17_11_Praktikumsbrse_Wangen
Nachdem wir uns die gesamte neunte Klasse, sowie auch im aktuellen Schuljahr, vor allem durch das BOGY- Praktikum ausführlich mit der Arbeitswelt im Allgemeinen und unserer späteren Berufswahl beschäftigt hatten, war der Berufsinformationsabend am Montag dem 20.11.17 als eine Art Abschluss des Themas. Zur gleichen Zeit bestand auch die Möglichkeit, sich bei der Praktikumsbörse, die ebenfalls im Rupert-Ness-Gymnasium in Wangen stattfand, nach Praktikumsplätzen zu erkundigen.

 An diesem Abend wurde vielen Schülern die Chance gegeben, mit Vertretern unterschiedlichster Berufe Gespräche zu führen. Dadurch konnten sich die Schüler nicht nur über die allgemeinen Aspekte der Jobs informieren, sondern bekamen auch persönliche Erfahrungen und Einschätzungen der Repräsentanten mit.
Von A wie Altenpfleger bis Z wie Zahnmedizinischerprophylaxeassistent waren beinahe alle Interessengebiete vertreten. Dieses, seit 34 Jahren bestehende Angebot wurde von den Schülern und Firmen sehr ernst genommen. Neben Vorträgen der Berufstätigen, über intensive Gespräche bis hin zu Werbung für die eigene Firma durch verlockende Gewinnspiele war alles zu finden.

Aus diesem Abend konnten wir zum einen viele nützliche Informationen, zum anderen aber auch ganz neue Eindrücke zu den Tätigkeitsbereichen mitnehmen.

In den folgenden Interviews berichten einige Anwesende, wie sie den Berufsinformationsabend erlebt haben:

 

Interview mit dem Geschäftsführer:

Lehrzeichen:

Warum bieten Sie so eine Veranstaltung an?

Geschäftsführer:

Ich denke, dass man als Berufserfahrener für die Schülerinnen und Schüler sehr nützlich als Ansprechpartner ist. Hierbei können wir unser eigenes Interesse weitergeben und die Schüler über verschiedene Berufsfelder informieren, ihre Fragen beantworten oder sie im besten Fall in dessen Berufsvorstellung bestätigen und von dem Beruf überzeugen.

Lehrzeichen:

Gibt es jedes Jahr dieselben Angebote an Berufen?

Geschäftsführer:

Nein,  die Veranstaltung gibt es jetzt seit 34 Jahren. Heute sind natürlich andere Berufe aktuell wie noch vor 20 Jahren. Das Berufsangebot hier ist  auch eher technisch orientiert, da die technischen Arbeiten eher zukunftsfähiger sind.

Lehrzeichen:

Wollen Sie den Schülern noch etwas mit auf ihren Weg geben?

Geschäftsführer:

Ja. Wie ich bereits in der Eröffnungsrede gesagt habe, sollen sich die Schüler nicht von ihren Eltern in der Berufswahl beeinflussen lassen. Außerdem sollen sie antizyklisch denken und handeln, was so viel bedeutet, dass man nie das machen sollte, was alle machen, weil es so erstens schwieriger wird später einen Job zu finden und zweitens man das machen sollte, was einem Spaß macht und nicht das, was alle machen. Die Hauptsache dabei ist die Leidenschaft.

 

Interview mit Frau Kern:

Lehrzeichen:

Warum macht die Schule die Fahrt zur Praktikumsbörse?

Frau Kern:

Im Unterricht wird vieles zur Berufswahl noch nicht besprochen und so wollen wir den Schülern einen großen Einblick in das Berufsleben geben und auch zeigen, welche Fähigkeiten heute zum Beispiel  gefordert sind.

Lehrzeichen:

Ist es auch für die Lehrer spannend einen Einblick in die aktuellen Berufe zu bekommen? Warum (nicht)?

Frau Kern:

Ja, denn wie wir bereits in der Eröffnungsrede des Geschäftsführers gehört haben, kann man nie auslernen und man erlebt durch die verschiedenen Erfahrungen auch immer wieder Neues.

Lehrzeichen:

Wird diese Fahrt in den nächsten Jahren wiederholt?

Frau Kern:

Ja, auf alle Fälle!

 

Interview mit Schülern:

Lehrzeichen:

Hat dir die Praktikumsbörse gefallen? Warum (nicht)?

Schüler 1:

Ja. Mir hat es vor allem gefallen, dass man mal die Chance dazu hatte, sich mit Leuten zu unterhalten, die sich in den jeweiligen Fachgebieten auskennen. Im Internet findet man ja nicht auf alles eine Antwort und so konnte man eine gezielte Frage stellen, auf die man dann auch eine Antwort mit persönlichen Erfahrungen oder Einschätzungen durch Experten bekommen hat.

Schüler 2:

Mir hat es sehr gut gefallen! Ich fand es richtig gut, dass so viele verschiedene Berufe vertreten waren und man konnte sich sehr gut mit den Menschen unterhalten. Nur die Zeit war ein bisschen knapp.

Lehrzeichen:

Hat dir die Praktikumsbörse etwas gebracht, sodass du jetzt schon eher weißt, welchen Beruf du später mal ausüben willst?

Schüler 1:

Ja, es war aber ein bisschen blöd, dass es so wenig zu den Bereichen Sprache und Historik gab. Wie ich finde, gab es ein bisschen zu viele Angebote im Bereich der Technik. Trotzdem hat man über viele Bereiche etwas gelernt, die man noch nicht so gekannt hat.

Schüler 2:

Ja, auf jeden Fall! Ich hatte zum Beispiel noch einige Fragen an die Staatsanwältin / Richterin, die alle sehr freundlich und ausführlich beantwortet wurden, das hat echt geholfen! Außerdem konnte ich mich bei verschiedenen Berufen über ein Praktikum informieren.

Lehrzeichen:

Sollte die Praktikumsbörse auch in den nächsten Jahren wieder angeboten werden?

Schüler 1:

Ja,  das empfehle ich auf jeden Fall! Dadurch lernt man nämlich auch, was man später machen oder eben nicht machen will. Wenn man das bereits weiß, kann man auch noch mehr darüber erfahren, wie man zum Beispiel in den Beruf kommt oder auch wie zukunftsfähig dieser Beruf ist!

Schüler 2:

JA! Unbedingt hingehen!