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Vor einigen Wochen starteten drei Schüler eine Aktion, die viele Mitschüler und Lehrer zunächst verwirrte. Mit einem Händedruck wurde jeder, der durch den Haupteingang gekommen war, begrüßt. Sollte dies ein neues Begrüßungsritual sein?

Tatsächlich handelte es sich um eine „Performance“ die im Rahmen des Kunstunterrichts der Oberstufe geschaffen wurde. Die Performancekunst kann auch als „lebendes Bild“ betrachtet werden, in dessen Mittelpunkt die Künstlerin oder der Künstler steht - mit oder ohne Publikum.

Sie soll eine Botschaft vermitteln, die auf mehreren Deutungsebenen entschlüsselt werden muss. „Be- und Entgrenzung“ stellte Leitthema der Arbeiten dar, die innerhalb von zwei Wochen umgesetzt wurden. Letzten Mittwoch konnte man dann schließlich die fertigen Performances in den Pausen auf mehreren Laptops im Raum 315 sehen. In Dauerschleife wurden sie als Videodokument in dem verdunkelten Raum abgespielt, wodurch eine passende Atmosphäre geschaffen werden konnte. Der Themenkomplex „Grenzen“ wurde von den Schülern unterschiedlich interpretiert und umgesetzt. Beispielsweise kritisierten drei Schülerinnen in ihrer Performance den Plastikkonsum der heutigen Gesellschaft, der gerade durch die „Fridays for Future“-Bewegung an Aktualität gewinnt. Damit könnte verdeutlicht werden, dass es nur begrenzten Kapazitäten gibt, um Plastik zu produzieren, lagern und zu vernichten. Schließlich ist die Performance eine besondere und kreative Art, kritisch oder aufklärerisch Themen der Gesellschaft zu erfassen und künstlerisch umzusetzen.

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