In diesem Jahr machte sich die neunte Lateinklasse auf den Weg zu ihrer Studienfahrt nach Rom. Auf dem Weg zur U-Bahn zum Hotel wurden wir schon recht schnell auf den deutsch-italienischen Unterschied aufmerksam. Die Zeit, um sich bei der gerade angerempelte Person zu entschuldigen, hatten hier die wenigsten. Nach dem ersten Besichtigen unseres Zimmers ging es auch schon los, direkt in die Metropole Rom. Von Eis essen über eine Kirche bis hin zu der berühmten spanischen Treppe verschafften wir uns einen groben Überblick über Rom. Als Abschluss ging es für uns kleine Gruppe in eine Pizzeria.

Unsern zweiten, wie auch die anderen Tage, begannen wir mit dem hoteleigenen, speziell italienischen Frühstück. Für alle, die noch nie in Italien waren, italienisches Frühstück liegt auf einer anderen Ebene, wie unseres zuhause. Von Frucht oder Gemüse keine Spur. Trotzdem gesättigt ging es für uns zur  ersten Tour durch Rom. Die bekannten Caracalla Thermen und dann weiter, das gute Wetter nutzen. Und das hieß für uns ab ans Meer und zur antiken Stadt Ostia Antica. Nach einem nicht ganz kulturellen Abendessen – KFC – war unser zweiter Tag in Rom vorbei. Und so interessant dieser auch war, nach 16 Kilometern waren wir alle froh, in unserem Hotel zu sein.

Unser dritter Tag stand unter dem Motto „das antike Rom“. Schon auf dem Weg fing es heftig an zu regnen und wollte auch nicht so schnell aufhören. Aber wir sind ja nicht aus Zucker! Über Kolosseum, Palatin und das Forum Romanum. Am späten Nachmittag besichtigten wir nach ein bisschen Freizeit das Pantheon und den berühmten Trevi-Brunnen. Nachdem wir alle die "abergläubische Münze" über die rechte Schulter geworfen hatten, ging es zurück ins Hotel, wo wir den Abend gemeinsam ausklingen lassen konnten.

Am vierten Tag wollten wir die christliche Seite Roms kennen lernen. Unser aller Highlight waren die Calixus Katakomben, außerhalb von Rom. Für uns ging es dann weiter, wieder in das Innere der Stadt zum Mittelpunkt des Christentums – dem Petersdom. Die Hälfte der Gruppe ging dann noch gemeinsam mit Herr Lehmann und Frau Hirschberg in den wunderschönen, beeindruckenden und vor allem viel zu überfüllten Vatikanischen Museen. Nach einem kleinen gemütlichen Spaziergang durch die Seitengassen Roms fanden wir zurück ins Hotel. Und so endete auch unser letzter Abend im Hotel gemütlich im Hotel.

Am fünften Tag war eine leichte Wehmut bei uns allen zu spüren, unser letzter Tag in Rom und dann war unsere langersehnte Woche in Rom auch schon wieder vorbei. Nach unserem letzten Frühstück, mit dem wir uns in der Zwischenzeit recht gut angefreundet hatten, ging es für uns los auf der Piazza de Popolo und dann weiter über eine Aussichtsplattform in einen kleine Park. Mittags gingen wir als Abschluss der gelungenen Woche in Rom noch einmal zusammen italienisch essen. Und so machten wir uns dann auf zum Bus, der uns zurück nach Hause bringen soll.