Nach mehrstündiger Zugfahrt vom Allgäu bis ins Elsass,

wurden wir beim Aussteigen erst mal ordentlich nass.

 

Denn das Wetter in Straßburg, als unser Aufenthalt begann,

passte sich den Witterungsverhältnissen in Isny an.

 

Unsere anfängliche Müdigkeit war wie verflogen,

weil trotz des Wetters Vorfreude und Aufregung überwogen.

 

Der erste Programmpunkt war das Europaparlament,

welches zwar im ersten Moment

beeindruckend war,

im zweiten aber nicht mehr ganz so wunderbar.

 

Denn nicht nur der Regen

auch die Besucher wurden immer mehr

und so wurde es schwer

sich zum Parlament zu bewegen.

 

Am Ende des Weges dann das nächste Problem

doch auch das konnten wir gekonnt umgehen.

Fünf Leute von zwanzig hatten ein Hirn

und versorgten uns alle mit einem Regenschirm.

Die Solidarität, die wir dabei an den Tag legten,

zeigte sich also darin, dass wir uns zu viert unter einem Schirm bewegten.

 

Endlich dann am Ziel, dem Parlament,

verbreitete sich das Gerücht kein Getränk mit rein nehmen zu dürfen

so kam es dazu, dass jeder begann seine Flachen auszuschlürfen

und unser Kurs wurde zum schnellsten Getränkekonsument.

 

Mit außergewöhnlich viel Wasser im Magen

hatten wir dann endlich die Chance

in das Parlament zu gehen, wo die Abgeordneten tagen

und so waren wir da, im politischen Zentrum im Land „Macrons“.

 

Um noch eine andere Seite Straßburgs zu entdecken

ging es abends auf die Ill,

so sahen wir auch versteckte Ecken

insgesamt war die Bootstour zwar interessant, für den langen Tag aber ein bisschen viel.

 

 

Ausklingen ließen wir den Abend beim Flammkuchenessen,

was typisch ist unter den elsässischen Delikatessen.

 

Der neue Tag begann mit schläfrigen Gesichtern

denn trotz der Müdigkeit vom langen Tag

auch wenn man‘s nicht denken mag

begaben sich manche nachts raus zu den Sternlichtern.

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Durch Gedanken an die Klassenkameraden,

die alle im Deutschunterricht saßen,

wurde uns klar, dass der Gesamtschaden,

bei ihnen eindeutig größer war, gegenüber uns, die gerade das Frühstück aßen.

 

Den Tag über in Straßburgs Altstadt

gab‘s genügend Zeit, die Stadt selbst zu erkunden.

Wir waren zwar ziemlich platt,

trotzdem hat man die Zeit als sehr bereichernd empfunden.

 

Kurz vor der Rückfahrt

ging‘s nochmal auf die Spuren Europas in den „Lieu d‘Europe“.

Für die Konzentration war das ziemlich hart,

und wir dachten uns innerlich nur „Oh Gott“!

 

Nur schwer entzogen wir uns Straßburgs Anziehungskraft,

wir stiegen in den Zug,

und wurden nach ein bisschen Schlaf wieder lebhaft.

 

Nach nur zwei Tagen

können wir nun sagen,

es war ne schöne Zeit

für die wir wären jederzeit wieder bereit!