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Wer Musik als Neigungsfach belegt, muss im Verlauf der beiden Kursstufenjahre in regelmäßigen Abständen musizierend vor ein Publikum treten. Bisher fanden diese Kursvorspiele im großen Musiksaal unserer Schule statt, dieses Jahr war das Publikum in das Refektorium des Isnyer Schlosses geladen. Dort hatte schon das letztjährige Sommerkonzert unseres Gymnasiums großen Anklang gefunden. Nun stellten sich am Donnerstag, den 11. Januar, 18 Schülerinnen und Schüler der Klassen 11 und 12 einem recht gemischten Publikum, bestehend aus knapp 100 Zuhörerinnen und Zuhörern.

Die Zusammenstellung des Programms hätte vielseitiger nicht sein können: Auf recht verschiedenartigen Instrumenten wurden Stücke aus älterer und jüngerer Zeit vorgetragen. Auch die durch die Kompositionen vermittelten Stimmungen sorgten dafür, dass dem Publikum – trotz des stark anderthalbstündigen Abends – nie langweilig wurde. Dabei hat es sich als richtig erwiesen, das Programm nicht bieder-chronologisch nach der jeweiligen Entstehungszeit der Werke zu gliedern, sondern die Abfolge nach unterschiedlichen Kriterien – wie zum Beispiel nach der Atmosphäre der Stücke oder der Verwandtschaft der Instrumente – festzulegen. Interessant zu beobachten war, dass jedes Instrument andere Tücken hat. So kämpften einige Bläser naturgemäß mit der Intonation, während die Pianisten kaum Zeit hatten, sich an den fremden, klanggewaltigen Flügel zu gewöhnen, da der Vortrag nach rund fünf Minuten schon wieder beendet war. Einige traten mit unerbittlich transparenten Solostücken an, andere vertrauten auf den Sicherheit gebenden Klangteppich eines Begleitinstruments.

Am auffälligsten und erfreulichsten allerdings war der Mut zur Gestaltung, zum „eigentlichen“ Musizieren, den viele an den Tag legten. Trotz verständlicher Anfangsnervosität machten die meisten Musikerinnen und Musiker vergessen, dass hinten in der letzten Reihe jeder einzelne Beitrag benotet wurde. Beachtlich war diese Coolness auch in Anbetracht dessen, dass das Refektorium mit seiner sonoren Akustik und seinen repräsentativ von Wänden und Decke glupschenden Heiligen die Erwartungen aller steigen ließ. Am Ende gingen sicher die meisten beglückt und erfrischt nach Hause. Selbst die beiden luchsartig lauschenden Musiklehrer haben wohl zeitweilig ihre Beckmesser-Rolle vergessen können …

Im Einzelnen musizierten: Alina Seitz (Harfe), Berit Schönegge (Gesang), Niklas Hörburger (Horn), Fabienne Gobs (Querflöte), Jule Wessely (Querflöte), Linus Lenke (Gitarre), Sophie Culmann (Trompete), Paula Müller (Akkordeon), Linda Schmid (Klarinette), Daniel Olbricht (Kontrabass), Matthias Lutz (Flügelhorn), Linus Frisch (Violine), Katrin Horlacher (Akkordeon), Rebecca Schmoldt (Klavier), Leo Paasch (Posaune), Lucas Reeg (Klavier), Luc Hummel (E-Gitarre) und Lena Scholz (Zither).

Terminliste

  • Pfingstferien 19 Mai 2018 All Day

  • Sport-ABI Praktisch tba 05 Jun 2018 07:00 to 18:00

    12er

  • Probetage Chor und Orchester 05 Jun 2018 12:30 to 17:00

  • 19 Mai - 07 Jun
  • 05 Jun - 12 Jun
  • 11 Jun - 12 Jun
  • 12 Jun - 12 Jun